Die Edelleute von Montfort

Die Edelleute von Montfort

Gräflicher Adel 13. Jahrhundert

Die Edelleute von Montfort

„Montfort“ leitet sich ab aus „comes Montis fortis“ (Graf des befestigten Berges), und verbietet daher die französische Sprechweise. Der Name stammt aus der Zeit der Grafen Rudolf (+1219) und Hugo (+1235), die ihren Stammsitz von Bregenz weg zur neu gegründeten Stadt Feldkirch verlegten und dort die Schattenburg erbauten.

Rund 100 Jahre später erhielt Graf Hugo III. (*1248 +1309) durch Erbteilung die Grafschaft Tettnang. Er konnte seinem Sohn Wilhelm II. nach seinem Tod eine gefestigte Grafschaft hinterlassen. Noch immer ist das Torschloss mit seinen Staffelgiebeln die unverwechselbare Postkartenansicht der Stadt Tettnang. Wenn nicht schon sein Vater, so doch sicher Graf Hugo III. dürfte an der Nordseite des Fleckens Tettnang einen mächtigen Wohn- und Wehrturm errichtet haben, den Kern des heutigen Torschlosses.

Die „Edelleute von Montfort-Tettnang“ stellen diese Zeit dar. Dabei nehmen wir an, dass Graf Hugo III. sich mit Gemahlin und Gefolge auf Reisen befindet. Lehnsgüter müssen besucht, Streitigkeiten müssen geschlichtet, Recht gesprochen und Abgaben müssen erhoben werden. Gleichzeitig ist der Graf auf der Suche nach Baumeistern und Künstlern, die sein Torschloss ausbauen und verschönern sollen.

Nicht immer ist ein Gasthof zu finden, und so lebt der Graf mit seiner Gemahlin Barbara in einem edelst ausgestatteten Zelt. Man will es an nichts fehlen lassen. Und für das Gefolge wird sich schon eine Scheune finden lassen.

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